DYARAMA - Entwicklungshilfe in Guinea

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DYARAMA als NPO (Non-Profit-Organisation) und

NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) setzt sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen in Guinea/Westafrika  ein.

-  Schulung für Kinder

-  sauberes Wasser

- Gesundheit

-  humanitäre Notfallhilfe

-  verschiedene Projekte zur Verbesserung der Lebensgrundlagen 

 


Über die geographische Lage unserer Projektschwerpunkte informiert Sie diese Karte

Jahresberichte und Rechnungen finden Sie im Archiv unter Jahresberichte

Den News-Blog nach Jahren geordnet, finden Sie  im Blog-Archiv  

Besuchen Sie uns am 17.09.2022 an unserem Info- und Marktstand

Flyer für Info-Marktstand von DYARAMA am 17.09.2022

kostenlose Schulbildung für arme Kinder in Guinea

 DENKEN WIR AN DIE  VIELEN KINDER WELTWEIT, DIE OHNE UNSERE HILFE KEINE SCHULBILDUNG ERHALTEN ❣   Herzlichen Dank

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die grössten Erfolge von DYARAMA

Das neue Primarschulhaus DYARAMA         in Taayaki ist gebaut

Schulhaus PRIMARSCHULE DYARAMA in Taayaki

Im März 2016 hat DYARAMA in Taayaki eine Schule aufgebaut, vorläufig in einem Provisorium. Bald war das Provisorium zu klein … 

Dank einer grossen Spende der Vontobel-Stiftung konnten wir im Februar 18 mit dem
Bau des Schulhauses beginnen!

... und im Oktober 2019 konnte das Schuljahr 2019/20 im neuen Schulhaus starten.

 

Mittlerweile zählten wir im Schuljahr 2021/22 160 Schulkinder in der PRIMARSCHULE TAAYAKI. 

Die Vorschule in Meyingbé konnte am 15.2.2021 ihre Türen öffnen

Das Dorf Meyingbé liegt an der Halbinselspitze und ist viel grösser als Taayaki. In Meyingbé gibt es unzählige Kinder, vor allem viele Kleinkinder.

Bis anhin hatten alle diese Kinder keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen.

 

Mit dem Brückenbau Meyingbé-Taayaki werden die Primarschulkinder von Meyingbé die PRIMARSCHULE DYARAMA in Taayaki besuchen können. Aber der Weg nach Taayaki ist weit, ca. 1 1/2 - 2 Std. Fussmarsch - für die

Vorschulkinder zwischen 4 - 6 Jahren zu weit.

 

DYARAMA hat in Meyingbé einen Pavillon für die Vorschule gebaut. 65 Kinder besuchten 2021/22 die Vorschulklasse.


Schulpat*innen gesucht für die nachhaltigkeit der DYARAMA Schulen

DYARAMA finanziert die beiden Schulen vollumfänglich. Das Erziehungsdepartement leistet keine Beiträge. Mit den stetig steigenden Schülerzahlen steigen auch die Betriebskosten.

Würde Schulgeld erhoben, dürften viele Kinder, und vor allem die Mädchen!!!, die Schule nicht mehr besuchen, weil die Eltern das Schuldgeld nicht aufbringen können.

Die Bevölkerung von Kokoboundji lebt vom Fischfang, dessen Ertrag kaum den alltäglichen Lebensbedarf deckt.

Bitte helfen Sie mit der Übernahme einer Schulpatenschaft die Betriebskosten der beiden DYARAMA SCHULEN zu finanzieren. Die Kinder werden Ihnen lebenslang dankbar sein!

der 320 m lange Brückenkomplex Meyingbé-Taayaki ist gebaut

Die beiden Sektoren der Halbinsel Kokoboundji, Meyingbé und Taayaki, werden durch einen breiten Meer Arm getrennt, der je nach Gezeiten gefährlich tief ist. Er hat bereits mehrere Menschenleben gefordert, Kinder und Erwachsene.

DYARAMA hat hier 2020 eine 45 m lange Brücke , 2021 eine 210 m lange Zugangspasserelle zur Brücke meyingbéseitig und einem 65 m langen Damm Richtung Taayaki gebaut.

Der insgesamt 320 m lange Brückenkomplex  bedeutet einen grossen Gewinn für viele Menschen: Der Schulweg der Schulkinder nach Taayaki ist gesichert. Das Dorf Meyingbé hat nun einen Weg zum Festland. Die beiden Sektoren Meyingbé und Taayaki sind verbunden, was den sozialen Austausch zwischen diesen Sektoren ermöglicht.

DYARAMA ist stolz auf dieses grosse Werk und dankt der Schweizerischen Botschaft in Abidjan (DEZA), der Vontobel-Stiftung und allen Spender*innen  sehr für die Unterstützung dieses grossen Projektes (das Projekt wurde auch erfolgreich auf der Crowdfunding Plattform there-for-you.com  ausgeschrieben).


Neue Projekte von DYARAMA

Vergrösserung des Schulpavillons und Bau eines Primarschulhauses in Meyingbé

Letztes Schuljahr hatten wir die 32 Erstklässler*innen aus Meyingbé als Wochenaufenthalter (Orphelinat genannt) in Taayaki aufgenommen, weil wir feststellten, dass der fast 2-stündige Schulweg zu erschöpfend war für die Kinder. Nun hat das Erziehungsdepartement das Orphelinat verboten, da es in verschiedenen Schulen zu sexuellen Missbräuchen geführt hatte.

 

Für diese nun in die 2. Klasse aufsteigenden Kinder und für die neuen 1. Klässler*innen müssen wir in Meyingbé ein neues Schulhaus bauen.

 

Angedacht ist, den bestehenden Schulhauspavillion zu vergrössern und zusätzlich ein Schulhaus für 3 Klassen zu erstellen.

Ab der 4. Klasse können dann die Schüler*innen den langen Schulweg in die PRIMARSCHULE TAAYAKI bewältigen.

DYARAMA sucht nun die Finanzierung für dieses dringende Projekt. 

Unsere Vision - Eine Krankenstation

Wenn wir als Projektleiter auf der Halbinsel Kokoboudji unterwegs sind, werden wir immer wieder mit medizinischen Problemen konfron-tiert. Oftmals können wir Erste Hilfe leisten, oder nach erster Beurteilung den dringenden Rat geben, aufs Festland ins Spital zu gehen. Es gibt immer wieder Todesfälle, weil Kranke nicht rechtzeitig ein Spital erreichen.

Das grösste Problem sind die sehr zahlreichen Malaria-Erkrankungen. Eine nicht behandelte Malaria tropica führt bei einem Kind innerhalb drei Tage zum Tod! 

Auch unsere Schulkinder erkranken oft an Malaria. In den DYARAMA SCHULEN haben wir dafür schulintern eine Behandlungsmöglichkeit eingerichtet. Allerdings sind damit die Sonn- & Feiertage und die Ferien nicht abgedeckt.  

 

Die ganze Halbinsel Kokoboundji mit ca. 1000 Einwohnern entbehrt jegliche gesundheitliche Versorgung. Kranke müssen den langen Weg über die Dämme aufs Festland unter die Füsse nehmen ( 1 1/2 bis 3 1/2 Std.! je nach Ort) oder mit dem Boot zum Festland transportiert werden, was je nach Wasserstand und Ebbe/Flut zu ziemlichen Verzögerungen von bis zu mehreren Tagen führen kann. Nicht gehfähige Kranke müssen von Angehörigen auf dem Rücken aufs Festland getragen werden. 

Die mangelnde ärztliche Versorgung ist auch für Gebärende ein riesiges Risiko. Im Mai 2021 ist eine Mutter von drei Kindern (zwei besuchen unsere Schule) bei der Geburt des vierten Kindes gestorben, mit dem Neugeborenen.

DYARAMA hofft, mit Hilfe von Spenden ein Gesundheitszentrum bauen und unterhalten zu können!


Pumpbrunnen

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Kinder von Taayaki

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Covid-19   -   die Zahl der Erkrankten steigt in Guinea (März 2020)

Der Covid-19 Virus verbreitete sich auch in Afrika.

Seit Ende März 2020 stiegen in Guinea die Zahlen der Erkrankten stetig. 

Das Gesundheitssystem war überfordert. Die Spitäler sind sowieso in schlechtem Zustand und es fehlt am nötigen Schutz- und Behandlungs-material. Die Regierung hatte nächtliche Ausgangssperren verordnet. Leider  erhält damit die Polizei grosse Verfügungsgewalt und es kommt zu Übergriffen und Überfällen durch die "Ordnungshüter".

Für die Bevölkerung ist es schwierig, zuhause zu bleiben. Keine Arbeit, keine Möglichkeit auf dem Markt Waren zu verkaufen bedeutet am nächsten Tag kein Geld zu haben um Essen zu kaufen … und Händewaschen wird zum Problem, wenn kein Wasser vorhanden ist ...

 

DYARAMA hat in Taayaki und Meyingbé und im Quartier von Keitayah Informations- und Sensibilisierungskampagnien betreffend Covid-19 durchgeführt. Die Menschen wurden über die Erkrankung instruiert und wie sie sich schützen sollen durch Abstandhalten und regelmässiges Händewaschen. DYARAMA hat  auch überall Händewasch Kits und Seife verteilt.


Covid-19 Update   (September 2022)

Ab Mitte Februar 2021 stiegen die Zahlen der Corona Erkrankungen nochmals an. Die Spitäler meldeten eine starke Auslastung durch Corona-Patienten. Die Gesundheitsbehörden sprechen von einer zweiten Welle. Konzerte, Nachtclubs, grosse Menschenansammlungen (inkl. bei Beerdigungen, Familienfesten) wurden erneut verboten. Die bestehende Ausgangssperre von 23 Uhr bis morgens 4 Uhr wurde weitergeführt. Impfungen sind mittlerweile möglich.

 

Mittlerweile ist die Situation unklar. Informationen seitens Behörden oder Spitäler fehlen. Die Ausgangssperre ist aufgehoben. In den öffentlichen Gebäuden besteht eine Maskenpflicht. In den Taxis werden meistens Masken getragen. Im Alltag, auf der Strasse und auf den Märkten trägt fast niemand mehr eine Maske.

erneuter Ebola Ausbruch feb 2021 und ein Fall von Marburg-Fieber

Am 14.2.2021 wurde bekannt, dass im Urwaldgebiet (Guinée forestière) erneut Ebola Erkrankungen und bereits die ersten Todesfälle registriert wurden. Auch im Nordosten des Landes wurden Ebola Erkrankungen bestätigt. 7 Todesfälle waren offiziell bestätigt worden. Hunderte von Kontakten wurde nachgegangen. Impfdosen von der Weltgesundheitsorganisation und aus den USA wurden nach Guinea gesandt. Zuerst wurden die erfassten Kontakte geimpft. Der Ausbruch konnte unter Kontrolle gebracht werden. Im Juni 2021 wurde Guinea offiziell wieder als Ebola-frei erklärt.

 Beim letzten Ebola Ausbruch in Westafrika im 2014/15 wurden offiziell ca. 28'000 Infektionen und 11'310 Todesfälle verzeichnet.

 

Am 4. August 2021 wurde bei einem Verstorbenen, ebenfalls in der südlichen Region, das Marburg-Fieber (mit Ebola verwandt) identifiziert. Ein Experten Team der WHO war schnell vor Ort. Drei Angehörige des Toten sowie ein Mitglied des medizinischen Personals wurden laut WHO als Hochrisikofälle identifiziert und ihr Gesundheitszustand überwacht. Weitere 155 Kontaktpersonen wurden ebenfalls überwacht. Unterdessen sind keine neuen Fälle mehr aufgetreten. Im Frühsommer 2022 wurde Guinea offiziell als frei vom Marburg-Fieber bezeichnet.

Ohne Ihre Hilfe können wir nicht helfen -
unterstützen Sie die Projekte von DYARAMA mit Ihrer Spende !

Die Menschen in Guinea danken Ihnen herzlich !